Teamendenschulung vom 06. bis zum 12. Juli 2014

Im Rahmen der Arbeit des Zentrums für Partizipation und Mediation wurde vom 06. bis zum 12. Juli 2014 eine Teamendenschulung durchgeführt, die junge Interessierte in die Besonderheit der außerschulischen Jugendarbeit einführen sollte und gleichzeitig auch gerade die für die Grenzregion wichtige deutsch-polnische Komponente in den Blick nehmen sollte. Die deutschen und polnischen Schulungsteilnehmenden sollen zukünftig sowohl Schloß Trebnitz e.V. als auch dem Berlin-Brandenburgischen Landjugend e.V. als Teamende in verschiedenen Projekten zur Seite stehen. Teil der Schulung war die intensive Auseinandersetzung mit Methoden des informellen Lernens, Praktiken der außerschulischen politischen Bildung und Projektmanagement. Zusätzlich sollten die Teilnehmenden eigene Projektformate konzipieren, die sie im Jahr 2015 in unterschiedlichen Zusammensetzungen durchführen sollen. Es entstanden vier vielversprechende Projektideen, die die Themenbereiche Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Medienkompetenz, Beteiligungsförderung und Erinnerungskultur umfassten. Auf der zweiten Netwerkkonfernz am 11.07. wurden die Projekte einem Fachpublikum vorgestellt und diskutiert. Die Rückmeldungen waren gut. Gerade weil die Projektformate Jugendliche im ländlichen Raum ansprechen sollen, war das Feedback rundum positiv und die Durchführbarkeit wurde allen Projekten bestätigt.

Am Tag darauf hieß es dann die Schulung zu evaluieren und zu besprechen, wie die weitere Arbeit an den Projekten von Statten gehen wird. Die Teilnehmenden stimmten überein, ein weiteres Treffen (wahrscheinlich Ende September) dafür nutzen zu wollen, die Projektideen weiter zu bearbeiten und sie antragsreif zu machen. Laut Evaluation war die Schulung ein voller Erfolg. Gerade die vielen praxisorientierten Lerneinheiten wurden als hilfreich benannt. Die Schulungsteilnehmenden werden den Teamendenstamm von Schloß Trebnitz e.V. und der BBL zukünftig bereichern können.

Auf der Netzwerkkonferenz ging es diesmal neben den Projektvorstellungen der Teilnehmenden um die außerschulische politische Bildung und deren Förderung auf der polnischen Seite. Der Titel lautete: "Was können wir von Polen lernen? Transnationale Partizipation in der deutsch-polnischen Grenzregion - Polnische Förderpolitik in der politischen Bildung". Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde von den vielen Teilnehmenden, die aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und der Jugendbildung aus Deutschland und Polen kamen, als spannend und bereichernd aufgenommen. Mit Frau Prof. Dr. Hanna Solarczyk-Szwec und Herrn Prof. Dr. Tilman Grammes waren hochkarätige Teilnehmende der Podiumsdiskussion eingeladen worden, die im Anschluss an die spannenden Vorträge sich über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der politischen Bildung in Deutschland und Polen verständigten. Die nächste Netzwerkkonferenz wird voraussichtlich Ende September stattfinden.